Die Provinz lebt.

Gustl ist eines der erfolgreichsten Landkreismagazine Deutschlands. Es bringt Kommerz und Lebenskultur auf einen Nenner und macht einfach Spaß zu lesen. Doch der Platz zwischen Anzeigenblättern und SZ-Magazin musste erst einmal erobert werden. BETTER:HEISIG kämpfte ihn von Anfang an mit. Und das sehr erfolgreich. Die Waffen: regionaler Charme und moderne, leidenschaftliche Gestaltung. Das fiel sogar dem Wirtschaftsmagazin „Brand Eins“ auf.

brand eins 02/2012 – SCHWERPUNKT: Markenkommunikation

… „Gustl“ ist ein Stadtmagazin für die Provinz: gebunden, Hochglanz, vollfarbig, kompakter als eine Zeitung. In ganz Deutschland tauchen solche Lokalmagazine gerade auf, in Fürstenfeldbruck erscheint „Gustl“ viermal im Jahr. Kostenlos wird es dem „Kreisboten“ beigelegt und kommt so aus dem Stand auf eine hohe Verbreitung.

Barbara Magg, im Landratsamt für die Wirtschaftsförderung zuständig, sieht in dem Magazin schon jetzt eine Erfolgsgeschichte: „Anzeigenblätter wie der „Kreisbote“ muss man langsam auch ernst nehmen, aber „Gustl“ ist ein richtiges kleines Magazin“, sagt sie. „Ich weiß von einer Schnapsbrennerei für Edelbrände, die nach einem Bericht den Umsatz verfünffacht hat und kaum noch hinterherkam.“ Tatsächlich ist „Gustl“ eine modern gemachte Zeitschrift. Es gibt deutlich mehr Artikel als Werbeanzeigen, alles professionell gestaltet, die Artikel auch mal zwei oder drei Seiten lang. Es gibt Kino- und Literaturtipps, Kurzporträts von Menschen aus der Region und originelle Themen.